Ist ein kultureller Austausch mit den Islam möglich?

Eine Annäherung der Religionen wird immer schwerer, durch die vielen Attentate die in letzter Zeit von radikalen fundamentalistischen islamischen Gruppen verübt wurden. Es ist zu einfach hier über eine gesamte Religion zu urteilen, wenn man nicht einzelne Gruppen anerkennen kann. Auch in der Geschichte der katholischen Kirche gab es genug radikale Richtungen die vielen Menschen das Leben kostete. Heute gibt es noch Gruppierungen oder Sekten die hart an der Grenze von der Legalität arbeiten. Beispiele dafür gibt es genug.

Wie kann man aber einen Dialog anfangen, wenn ein so hoher Druck im Nahen Osten aufgebaut wurde? Militärisch wurden viele Völker gezwungen ihre Lebensweise an die westliche Welt anzupassen. Im Prinzip wurden die extremistischen Gruppen in die Richtung gezwungen, weil keine andere Möglichkeit besteht sich zu wehren. Ich will damit nicht die Anschläge oder den Krieg der Isis rechtfertigen, aber eine andere Möglichkeit sich zu wehren besteht im Moment nicht für diese Gruppen.

Die Lösung kann auch nicht in kriegerischen Aktionen gefunden werden. Man muss akzeptieren dass die Kultur und der Glauben vieler einzelner Gruppen in den letzten Jahren eingeschränkt wurden. Das Vertrauen und die Möglichkeit wieder zu kommunizieren muss erst wieder aufgebaut werden. Die andere Möglichkeit wäre nur ein totaler Krieg mit allen seinen Konsequenzen.

Der Westen versucht mit seinen Kulturwerten Länder zu demokratisieren, deren Religion es in dieser Art nicht erlaubt. Der Konflikt der dabei entsteht, wird immer zu radikaleren Auswüchsen führen. Den Islam als Religion zu akzeptieren, heißt auch seine Kultur und Regeln zu akzeptieren. Da es nicht eine Religion ist die nur sonntags in der Kirche praktiziert wird, sind die Kulturmaßstäbe der westlichen Welt nicht anwendbar. Der Islam ist totalitär und umfasst alle Lebensbereiche der Gläubigen. Eine Trennung von weltlicher Macht und göttlicher Macht gibt es beim Islam nicht.

(Visited 161 times, 1 visits today)