Die Flüchtlingskrise – Bedrohung der westlichen Werte oder einmalige Chance Sep06

Die Flüchtlingskrise – Bedrohung der westlichen Werte oder einmalige Chance...

  Die letzten Wochen und Monate war die Flüchtlingskrise nach Europa das allbeherrschende Thema in den Medien sowie in der Politik. Auch die Gesellschaft ist in allen ihren Facetten (guten und weniger guten) involviert, wenn hilfsbereite Bürger, dem Prinzip der Nächstenliebe folgend uneigennützig helfen, oder “besorgte” Bürger, ihren Sorgen und ihrem Ärger oft in fragwürdiger Weise Luft machen. Dabei ist es egal ob wir von Flüchtlingen, Refugees, Asylanten oder Emigranten sprechen. Es sind Menschen, die zu uns kommen und von dieser Tatsache, lenken die soeben genannten Begrifflichkeiten nur allzu leicht ab und als solche sollten sie auch behandelt werden. Es wird Zeit, dass die Gesellschaft und die Politiker Europas nicht nur die Belastungen und Kosten sehen, sondern ebenso die einmaligen Chancen, die sich in dieser Situation bieten können. Oft wird argumentiert, dass die christlich-aufgeklärten Werte unserer westlichen Gesellschaft, durch die vorwiegend muslimischen Einwanderer gefährdet ist. Einige prophezeien gar den Untergang der Kultur des Abendlandes. Anstatt jedoch Schreckensszenarien an die Wand zu malen, sollten wir uns der Stärke unserer über Jahrhunderte gewachsenen gesellschaftlichen Strukturen und unserer Kultur besinnen. Es ist möglich, dass einige Dinge sich in den nächsten Jahren ändern werden. Jedoch waren Wandel und Veränderung seit jeher ein grundsätzliches Merkmal jeder Gesellschaft und Kultur. Daher sollten wir die Chance ergreifen an diesem Wandel aktiv mitzuwirken und die Werte die uns wichtig sind neuen potentiellen Mitbürgern zu vermitteln, sie mit daran teilhaben zu lassen, anstatt neue Mauern aufzubauen. Durch Rückkehrer in ihre Heimatländer, haben wir somit vielleicht die Chance auch den Wandel in den Krisenregionen der heutigen Zeit ebenfalls in Gang zu...

Ist ein kultureller Austausch mit den Islam möglich? Oct10

Ist ein kultureller Austausch mit den Islam möglich?...

Eine Annäherung der Religionen wird immer schwerer, durch die vielen Attentate die in letzter Zeit von radikalen fundamentalistischen islamischen Gruppen verübt wurden. Es ist zu einfach hier über eine gesamte Religion zu urteilen, wenn man nicht einzelne Gruppen anerkennen kann. Auch in der Geschichte der katholischen Kirche gab es genug radikale Richtungen die vielen Menschen das Leben kostete. Heute gibt es noch Gruppierungen oder Sekten die hart an der Grenze von der Legalität arbeiten. Beispiele dafür gibt es genug. Wie kann man aber einen Dialog anfangen, wenn ein so hoher Druck im Nahen Osten aufgebaut wurde? Militärisch wurden viele Völker gezwungen ihre Lebensweise an die westliche Welt anzupassen. Im Prinzip wurden die extremistischen Gruppen in die Richtung gezwungen, weil keine andere Möglichkeit besteht sich zu wehren. Ich will damit nicht die Anschläge oder den Krieg der Isis rechtfertigen, aber eine andere Möglichkeit sich zu wehren besteht im Moment nicht für diese Gruppen. Die Lösung kann auch nicht in kriegerischen Aktionen gefunden werden. Man muss akzeptieren dass die Kultur und der Glauben vieler einzelner Gruppen in den letzten Jahren eingeschränkt wurden. Das Vertrauen und die Möglichkeit wieder zu kommunizieren muss erst wieder aufgebaut werden. Die andere Möglichkeit wäre nur ein totaler Krieg mit allen seinen Konsequenzen. Der Westen versucht mit seinen Kulturwerten Länder zu demokratisieren, deren Religion es in dieser Art nicht erlaubt. Der Konflikt der dabei entsteht, wird immer zu radikaleren Auswüchsen führen. Den Islam als Religion zu akzeptieren, heißt auch seine Kultur und Regeln zu akzeptieren. Da es nicht eine Religion ist die nur sonntags in der Kirche praktiziert wird, sind die Kulturmaßstäbe der westlichen Welt nicht anwendbar. Der Islam ist totalitär und umfasst alle Lebensbereiche der Gläubigen. Eine Trennung von weltlicher Macht und göttlicher Macht gibt es beim Islam...

Religiöse Kulturprobleme Sep02

Religiöse Kulturprobleme...

Die Überschrift hätte auch heißen können; ” warum können islamische Staaten nicht demokratisch werden?”. Es ist ein allgemeines Kulturproblem mit denen sich speziell die USA, nie auseinandergesetzt haben. Von all den klugen Leuten im Pentagon ist keinem aufgefallen, dass ein gläubiger Islamist nie demokratisch werden kann. Der Islam unterscheidet sich in einer Sache fundamental von den anderen Religionen. Es gibt keine Trennung zwischen weltlichen und geistlichen. Der Islam ist nicht nur eine Religion, sondern auch eine Lebensweise und Gesetz zugleich. Für den Gläubigen gibt es keinen Unterschied zwischen Politik und Religion. Führer der islamischen Staaten waren immer auch die religiösen Führer ihrer Völker. Das ist ein gravierender Unterschied in Hinsicht auf die westlichen Religionen. Während die Islamisten direkt mit ihrem Gott in Verbindung stehen, benötigen andere Religionen ihren weltlichen Vertreter. In der Demokratie ist die Trennung zwischen Politik und Religion aber notwendig. Der politische Führer kann und darf nicht ein religiöses Amt besitzen. Dadurch werden die Grundpfeiler der Demokratie geschützt. Wenn meine Religion aber keine Trennung von weltlicher und geistlicher Macht hat, wie kann ich dann eine politische Macht akzeptieren, die vielleicht sogar gegen meinen Glauben verstößt. Eine Demokratie wie in den westlichen Staaten wird also keine Zukunft für islamische Länder haben. Es fehlt an einem Konzept um eine demokratische Idee in islamischen Ländern realisieren zu können. Dass diese nicht mit einer militärischen Aktion eingeleitet werden kann, dürfte wohl allen klar sein. Viele Personen mit islamischen Glauben leben heutzutage in westlichen Demokratien. Im Prinzip dürfte das religiöse Probleme für sie aufwerfen. Keine Macht wird es schaffen auf militärischer Art eine jahrhundertlang existierende Religion zu ändern. Vielleicht sollten wir den Dialog mit den islamischen Mitbewohnern eröffnen, um Lösungen in diesem Konflikt zu finden. Es ist leicht den Islam schlecht zu machen und Beispiele zu nennen...