Religiöse Kulturprobleme

Die Überschrift hätte auch heißen können; ” warum können islamische Staaten nicht demokratisch werden?”. Es ist ein allgemeines Kulturproblem mit denen sich speziell die USA, nie auseinandergesetzt haben. Von all den klugen Leuten im Pentagon ist keinem aufgefallen, dass ein gläubiger Islamist nie demokratisch werden kann.

Der Islam unterscheidet sich in einer Sache fundamental von den anderen Religionen. Es gibt keine Trennung zwischen weltlichen und geistlichen. Der Islam ist nicht nur eine Religion, sondern auch eine Lebensweise und Gesetz zugleich. Für den Gläubigen gibt es keinen Unterschied zwischen Politik und Religion. Führer der islamischen Staaten waren immer auch die religiösen Führer ihrer Völker. Das ist ein gravierender Unterschied in Hinsicht auf die westlichen Religionen. Während die Islamisten direkt mit ihrem Gott in Verbindung stehen, benötigen andere Religionen ihren weltlichen Vertreter.

In der Demokratie ist die Trennung zwischen Politik und Religion aber notwendig. Der politische Führer kann und darf nicht ein religiöses Amt besitzen. Dadurch werden die Grundpfeiler der Demokratie geschützt. Wenn meine Religion aber keine Trennung von weltlicher und geistlicher Macht hat, wie kann ich dann eine politische Macht akzeptieren, die vielleicht sogar gegen meinen Glauben verstößt.

Eine Demokratie wie in den westlichen Staaten wird also keine Zukunft für islamische Länder haben. Es fehlt an einem Konzept um eine demokratische Idee in islamischen Ländern realisieren zu können. Dass diese nicht mit einer militärischen Aktion eingeleitet werden kann, dürfte wohl allen klar sein.

Viele Personen mit islamischen Glauben leben heutzutage in westlichen Demokratien. Im Prinzip dürfte das religiöse Probleme für sie aufwerfen. Keine Macht wird es schaffen auf militärischer Art eine jahrhundertlang existierende Religion zu ändern. Vielleicht sollten wir den Dialog mit den islamischen Mitbewohnern eröffnen, um Lösungen in diesem Konflikt zu finden. Es ist leicht den Islam schlecht zu machen und Beispiele zu nennen die eine Kommunikation unmöglich machen würden. Eine Bereitschaft sich zu ändern, muss wachsen und kann nicht erzwungen werden.

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